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Grading im Vergleich · AOG

AOG Grading

AOG bewertet Sammelkarten in Schwaig bei Nürnberg, mit acht Unternoten in jeder Stufe, einer offen gelegten Rechenformel und einem Video vom Öffnen jedes Pakets. Hier stehen Preise, Laufzeiten, die Notenskala bis zum Black Label und was eine Karte am Ende kostet.

Hände in Baumwollhandschuhen öffnen ein Paket mit Karten, eine Kamera filmt von oben

AOG steht für Absolute Objective Grading, betrieben von der Absolute Objective GmbH & Co. KG in Schwaig bei Nürnberg. Eine Karte bis 100 Euro Wert graden zu lassen kostet in der Stufe Standard 23,90 Euro und dauert rund 45 Arbeitstage ab Zulieferung. Wer es eilig hat, bucht Express mit garantiert höchstens 10 Arbeitstagen ab 43,90 Euro oder den 24h-Service mit höchstens einem Arbeitstag ab 99,90 Euro. Acht Unternoten sind in jeder Stufe enthalten, und der Rückversand innerhalb Deutschlands kostet 6,99 Euro.

Besonders an AOG ist die Offenheit: Der Anbieter legt die Formel offen, nach der aus den Unternoten die Gesamtnote entsteht, filmt das Öffnen jedes Pakets und zeigt alle Messwerte einer Karte online. Unten stehen alle Stufen, der Weg der Karte, die Notenskala und die Rechnung für eine Karte.

AOG im Überblick

Grading-OrtAbsolute Objective GmbH & Co. KG in Schwaig bei Nürnberg
Günstigste StufeStandard: ab 23,90 €, rund 45 Arbeitstage ab Zulieferung
Schnellste Stufe24h: ab 99,90 €, höchstens 1 Arbeitstag ab Zulieferung, garantiert
Zwischenstufenja, von 1,0 bis 10 in halben Schritten
Höchste NotePristine 10 mit Black Label bei 100 Punkten
UnternotenAcht Unternoten für Zentrierung, Oberfläche, Kanten und Ecken auf Vorder- und Rückseite, gewichtet mit 18, 32, 25 und 25 Prozent
RückversandInnerhalb Deutschlands 6,99 Euro bis 5 kg als DHL Paket, versichert bis 500 Euro; 12,79 Euro ab 5 kg; 69,00 Euro als GO! Express Overnight

AOG Grading: Preise und Laufzeiten

Bei AOG richtet sich der Preis nach zwei Dingen: der Geschwindigkeit und dem Wert, bis zu dem die Karte abgesichert ist. Im Shop wählst du zu jeder Stufe die Absicherung im AOG Value Guard, und der Preis passt sich an. Die Tabelle zeigt alle Stufen mit ihrer Staffel, so wie sie im AOG-Shop stehen.

StufePreis je KarteLaufzeitKartenwert bisGut zu wissen
Standardab 23,90 €rund 45 Arbeitstage ab Zulieferung2.500 €Staffel bis 100 €: 23,90 €, bis 250 €: 26,90 €, bis 500 €: 36,90 €, bis 1.000 €: 45,90 €, bis 2.500 €: 86,90 €
Expressab 43,90 €höchstens 10 Arbeitstage ab Zulieferung, garantiert1.000 €Staffel bis 100 €: 43,90 €, bis 250 €: 46,90 €, bis 500 €: 56,90 €, bis 1.000 €: 66,90 €
24hab 99,90 €höchstens 1 Arbeitstag ab Zulieferung, garantiert5.000 €bei persönlicher Übergabe nach Termin Abholung am selben Tag; Staffel bis 500 €: 99,90 €, bis 1.000 €: 119,90 €, bis 2.500 €: 159,90 €, bis 5.000 €: 219,90 €
Pre-Grading
Vorbewertung
8,90 €rund 10 Arbeitstage ab Zulieferungfünfstufige Einschätzung mit Echtheitsprüfung, ohne Unternoten, Karten bis 55 pt
Casetausch
Gehäuse
ab 12,90 €Staffel bis 100 €: 12,90 €, bis 250 €: 14,90 €, bis 500 €: 24,90 €, bis 1.000 €: 34,90 €

Für eine typische Karte bis 100 Euro Wert reicht Standard für 23,90 Euro. Eine Karte bis 500 Euro kostet in derselben Stufe 36,90 Euro, bis 2.500 Euro 86,90 Euro. Express deckt Karten bis 1.000 Euro ab, der 24h-Service bis 5.000 Euro. Höhere Absicherungen vergibt AOG auf Anfrage. Die Laufzeit zählt ab dem Tag, an dem die Karten bei AOG ankommen, und bei Express und 24h steht sie als Zusage im Shop. Wer persönlich zum 24h-Service vorbeikommt, kann seine Karten nach Terminabsprache am selben Tag fertig abholen.

Kombinierst du in einer Bestellung Stufen mit verschiedener Laufzeit, schickt AOG alles zusammen zurück, sobald die langsamste Stufe fertig ist. Wer eine Karte schnell braucht, bestellt sie deshalb besser getrennt.

So schickst du Karten an AOG

  1. Stufe im Shop bestellen. Kartendaten musst du nicht erfassen, AOG ordnet die Karten bei der Ankunft selbst zu. Die Lieferanschrift steht in der Bestellbestätigung.
  2. Karten schützen. AOG empfiehlt eine weiche Hülle und je Karte einen Toploader oder Cardsaver. Statt Klebeband eignen sich Frischhaltefolie oder wiederverschließbare Beutel gegen das Verrutschen. Saubere, nicht verklebte Toploader und Cardsaver kommen mit zurück.
  3. Paket schicken. Mit Sendungsverfolgung und ohne offen sichtbare persönliche Daten im Inneren, denn AOG filmt das Öffnen.
  4. Ankunft und Video. AOG prüft das Paket auf Transportschäden, meldet die Ankunft per E-Mail und stellt das Video vom Öffnen bereit. Ab der Übergabe sind die Karten bei AOG versichert.
  5. Bewertung und Rückversand. Eine Bilderkennung erfasst und kategorisiert jede Karte, Fachleute mit langjähriger Erfahrung prüfen und bestätigen jedes Ergebnis. Danach kommt die Karte ins Gehäuse und per DHL zurück, einzeln in Hülle und Luftpolsterfolie.

Den ganzen Weg beschreibt AOG auf der Seite zum Gesamt-Prozess. Jede Karte bekommt nach der Erfassung eine Seriennummer, über die du den Stand und später alle Messwerte nachschlagen kannst.

Notenskala und Unternoten bei AOG

AOG bewertet in Punkten. Für Zentrierung, Oberfläche, Kanten und Ecken zieht der Anbieter je Befund Punkte ab, getrennt für Vorder- und Rückseite. Daraus entstehen acht Unternoten. Die Oberfläche zählt mit 32 Prozent am stärksten, Kanten und Ecken mit je 25 Prozent, die Zentrierung mit 18 Prozent. Bei Zentrierung und Oberfläche zählt die Vorderseite voll und die Rückseite zu 70 Prozent, bei Kanten und Ecken ist es umgekehrt. Die Punktzahl übersetzt AOG in eine Note in halben Schritten:

PunkteNoteBezeichnung
10010Pristine, Black Label
98 bis 9910Pristine
95 bis 9710Gem Mint
93 bis 949,5Gem Mint
88 bis 929Mint
83 bis 878,5NM-Mint
78 bis 828NM-Mint
1 bis 777,5 bis 1Near Mint bis Poor, in Schritten von fünf Punkten

Die vollständige Skala samt Abzügen je Befund steht in der Beurteilungs-Skala von AOG. Ein Knick kostet dort 15 Punkte je betroffenem Quadratzentimeter, ein Mikrokratzer einen Punkt. Weicht die Zentrierung stark ab, vermerkt AOG Offcenter oder Miscut und lässt diese Unternote aus der Gesamtnote heraus; bei offensichtlichen Fehlproduktionen steht MP für Misprint. Alle Abzüge, Gewichtungen und der Pop Report zu deiner Karte sind über die Seriennummer im Dienst Verification einsehbar.

Etikett und Gehäuse

AOG lässt die Gehäuse in Deutschland fertigen und verschweißt sie per Ultraschall, sodass sie sich nur mit Gewalt öffnen lassen. Die Etiketten sind aus beschichtetem Kunststoff und lasergraviert, wahlweise in Weiß/Schwarz oder Brushed Chrome/Weiß. Vorne stehen Jahr und Herausgeber, Sprache und Serie, der Name der Figur, die Setnummer und Besonderheiten wie Reverse Holo, rechts groß die Note mit ihrer Bezeichnung und die Seriennummer. Hinten stehen der QR-Code zur Verification, das Sicherheitshologramm und alle Unternoten. Die Etiketten sind bewusst schlicht gehalten, damit das Motiv der Karte im Mittelpunkt steht, so beschreibt es AOG auf der Seite Cases und Labels.

Was kostet eine Karte bei AOG am Ende?

Zur Grading-Gebühr kommen der Weg zu AOG, als DHL Paket bis 2 kg online 6,19 Euro, und der Rückversand, innerhalb Deutschlands 6,99 Euro bis 5 kg als DHL Paket, versichert bis 500 Euro; 12,79 Euro ab 5 kg; 69,00 Euro als GO! Express Overnight. Für eine Karte bis 100 Euro Wert ergibt das:

StufeGradingHinwegRückversandZusammen
Standard23,90 €6,19 €6,99 €37,08 €
Express43,90 €6,19 €6,99 €57,08 €
24h99,90 €6,19 €6,99 €113,08 €

Schickst du mehrere Karten in einem Paket, fallen Hin- und Rückweg nur einmal an. Bei zehn Karten in der Stufe Standard liegt eine Karte damit bei 25,22 Euro. Für Karten über 500 Euro Wert sichert der Value Guard den Rückweg ab; über DHL allein sind Sammelkarten laut AOG bis 500 Euro Sendungswert versicherbar.

Für wen sich AOG lohnt

  • Für alle, die verstehen wollen, warum eine Karte ihre Note bekommt. Acht Unternoten, offene Formel und alle Abzüge online.
  • Für Sammler mit Zeitdruck. Express und 24h tragen eine Zusage zur Laufzeit.
  • Für vorsichtige Einsteiger. Das Pre-Grading für 8,90 Euro zeigt vorab, ob sich das volle Grading lohnt.
  • Für ein frisches Gehäuse. Der Casetausch kostet ab 12,90 Euro, gestaffelt nach Kartenwert wie die Grading-Stufen.

Wie du den Wert einer Karte vor dem Einschicken bestimmst, steht in unserer Anleitung Pokémon-Karten-Wert ermitteln. Alle sechs Anbieter nebeneinander, mit Laufzeiten und Notenskalen, zeigt der Grading-Vergleich.

Häufige Fragen

Was kostet AOG Grading?

Standard kostet ab 23,90 Euro für eine Karte bis 100 Euro Wert, Express ab 43,90 Euro, der 24h-Service ab 99,90 Euro. Der Preis steigt mit dem gewählten Kartenwert. Dazu kommt der Rückversand, innerhalb Deutschlands 6,99 Euro als DHL Paket.

Wie lange dauert AOG Grading?

Standard dauert rund 45 Arbeitstage ab Zulieferung. Express garantiert höchstens 10 Arbeitstage ab Zulieferung, garantiert, der 24h-Service höchstens 1 Arbeitstag ab Zulieferung, garantiert. Als Arbeitstage zählen Montag bis Freitag.

Was bedeutet das Black Label bei AOG?

Das Black Label bekommt eine Karte mit 100 von 100 Punkten, also Pristine 10 ohne jeden Abzug. 99 und 98 Punkte ergeben ebenfalls Pristine 10 auf dem Standardetikett.

Muss ich bei AOG meine Karten vorher erfassen?

Nein. AOG erfasst die Kartendaten bei der Ankunft selbst und ordnet sie deinem Auftrag zu. Du bestellst die Stufe im Shop und schickst die Karten an die Adresse aus der Bestellbestätigung.

Was ist das AOG Pre-Grading?

Eine Vorbewertung für 8,90 Euro je Karte: eine fünfstufige Einschätzung des Zustands mit Bestätigung der Echtheit, ohne Unternoten, in rund 10 Arbeitstagen. Sie zeigt, ob sich das volle Grading für eine Karte lohnt.

Die anderen Anbieter im Vergleich

Jede Seite zeigt Stufen, Laufzeiten, Notenskala und Etikett eines Anbieters, geprüft am 14. Oktober 2026. Den direkten Vergleich aller sechs mit der Rechnung für eine Karte findest du unter Karten graden lassen: Anbieter im Vergleich.

Gegradete Karten kaufen

Wer eine Karte lieber gleich mit Note kauft, findet gegradete Karten in den deutschsprachigen Live-Auktionen bei Slabhit: jedes Los mit eigener Uhr, alle Zuschläge einer Show zusammen in einem Paket. Vor dem Kauf lohnt der Blick auf die Note und das Etikett, die Unterschiede zwischen den Anbietern stehen oben.

Offenlegung: Eigenes Angebot der The Agentics GmbH, zu der auch dieses Magazin gehört.