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TCGJournal

Magazin · One Piece

Teuerste One-Piece-Karte: alle Rekordverkäufe mit Beleg

Eine Trophäenkarte mit Luffy brachte 713.700 Dollar, und jede One-Piece-Karte über 100.000 Dollar zeigt ihn. Die belegten Verkäufe mit Auktionshaus und Datum, und was diese Karten so wertvoll macht.

Monkey D. Luffy OP05-119, Goldkarte der World Finals 2023, im Slab CGC Pristine 10, neben dem Logo des One Piece Card Game

Die teuerste One-Piece-Karte ist eine Trophäe: die goldgeprägte Karte Monkey D. Luffy für den Sieger der ersten chinesischen Weltmeisterschaft des One Piece Card Game von 2024. Das Auktionshaus Goldin hat sie im August 2026 für 713.700 Dollar versteigert, der höchste öffentliche Verkauf einer One-Piece-Karte bisher. Auf allen vier belegten Verkäufen über 100.000 Dollar ist Luffy zu sehen, und drei davon waren nie in einem Booster.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rekord: 713.700 Dollar für die Trophäenkarte Luffy, Goldin, 10. August 2026.
  • Vier Verkäufe über 100.000 Dollar sind mit Auktionshaus und Datum belegt.
  • Luffy steht auf allen vier Karten.
  • Drei von vier sind Turnierpreise, die es nur einmal oder in kleiner, nummerierter Auflage gibt.
  • Aus dem Booster: Red Manga Luffy OP13-118 in BGS 10 Black Label, 165.100 Dollar.
  • Die Note zählt: CGC Pristine 10 und BGS Black Label stehen für fehlerlose Karten.

Die teuersten One-Piece-Karten im Überblick

In diese Liste kommt nur, was nachweislich verkauft wurde: mit Auktionshaus oder Plattform, Preis inklusive Aufgeld und Tag des Zuschlags. Angebotspreise und Schätzungen aus Preislisten bleiben draußen, auch wenn sie höher sind.

PlatzKarteZustandPreisVerkauft
1Monkey D. Luffy, Trophäenkarte Weltmeisterschaft China 2024ungegradet im Display 713.700 $ Goldin, 10. August 2026
2Monkey D. Luffy ST01-001, Korea-Turnierpreis 001/077im Original-Display 440.420 $ Goldin, 17. Mai 2026
3Monkey D. Luffy OP05-119, Goldkarte World Finals 2023CGC Pristine 10 315.600 $ Alt, 4. Dezember 2025
4Monkey D. Luffy OP13-118, Red MangaBGS 10 Black Label 165.100 $ eBay, 12. Juli 2026

Die vier teuersten One-Piece-Karten, in Dollar

Trophäe WM China 2024 713.700 $
ST01-001 Korea 001/077 440.420 $
OP05-119 Goldkarte 315.600 $
OP13-118 Red Manga 165.100 $
Belegte Verkäufe mit Aufgeld, Stand 25. Oktober 2026. Alle vier Karten zeigen Monkey D. Luffy.

Platz 1: Luffy, die Trophäe der Weltmeisterschaft

Die Rekordkarte gibt es genau einmal. Sie ging als goldgeprägte Trophäe an den Sieger der ersten chinesischen Weltmeisterschaft 2024 und kam in ihrem Display zu Goldin. Die Versteigerung lief in der Summer TCG Elite Auction und endete mit Nachbieten am 10. August 2026 bei 713.700 Dollar, so berichtet ICv2. Goldin selbst nannte den Preis den höchsten öffentlichen Verkauf einer One-Piece-Karte. Gegradet ist die Karte nicht: Bei einem Einzelstück ersetzt die Herkunft die Note.

Platz 2 und 3: Turnierpreise aus Korea und den World Finals

Auf Platz 2 steht wieder ein Luffy, diesmal die Starter-Karte ST01-001 als Spitzenpreis koreanischer Turniere 2024, auf 77 Stück nummeriert. Goldin verkaufte die Nummer 001 am 17. Mai 2026 für 440.420 Dollar, berichtet Sports Illustrated.

Platz 3 hat eine eigene Geschichte. Die englische Goldkarte Luffy OP05-119 war für den Weltmeister der Championship 2023 gedacht, der Sieger bekam aber die japanische Fassung. Die englische Karte ging nie aus, wurde später von CGC mit Pristine 10 bewertet, der höchsten Stufe, und am 4. Dezember 2025 auf der Plattform Alt für 315.600 Dollar verkauft. Den Verkauf meldet CGC selbst.

Platz 4: die teuerste One-Piece-Karte aus dem Booster

Die einzige Karte unter den vier, die man in einem Booster ziehen konnte, ist Luffy OP13-118 in der Fassung „Red Manga“, einer seltenen Alternativillustration im Mangastil. Ein Exemplar mit BGS 10 Black Label, bei Beckett die Note, bei der alle vier Unternoten auf 10 stehen, brachte am 12. Juli 2026 auf eBay 165.100 Dollar, so Sports Illustrated. Hier zahlt der Käufer nicht für ein Einzelstück, sondern für den perfekten Zustand einer Karte, die es in vielen schlechteren Exemplaren gibt.

Display des One Piece Card Game OP-17 The World's Strongest Warriors, englische Ausgabe, auf einem Holztisch
Ein Display des One Piece Card Game (OP-17) aus dem Bestand von Slabhit. In solchen Displays stecken die seltenen Alternativillustrationen, die als einzige Karten der Rangliste aus Boostern stammen.

Wie ein Rekordpreis zustande kommt

Ein Rekordpreis ist selten nur ein Gebot. Die großen Auktionshäuser schlagen ein Aufgeld auf, das der Käufer zusätzlich zum Zuschlag zahlt. Alle Preise in diesem Beitrag enthalten das Aufgeld, so wie die Häuser sie melden. Viele Auktionen enden mit Nachbieten: Kommt kurz vor Schluss ein Gebot, verlängert sich die Zeit, bis niemand mehr erhöht. Und manche Rekorde entstehen ganz ohne Auktion, im Privatverkauf. Dann zählt, wer den Preis bestätigt: ein Prüfdienst, der die Karte selbst bewertet hat, oder Käufer und Verkäufer gemeinsam. Eine Zahl, die nur eine Seite nennt, ist eine Meldung, aber noch kein Beleg.

Teure Karten prüfen, bevor man kauft

Je höher der Preis, desto wichtiger der Nachweis. Jeder Slab von PSA, Beckett und CGC trägt eine Zertifikatsnummer, die sich in der Datenbank des Prüfdiensts nachschlagen lässt; die PSA-App liest dazu das Etikett mit der Kamera. Stimmen Karte, Note und Nummer mit dem Eintrag überein, ist der Slab der, für den er sich ausgibt. Bei ungegradeten Karten helfen Lupe, Streiflicht und ein geübter Blick auf Druckraster und Kanten; wie Grader dabei vorgehen, zeigt unser Ratgeber Karten prüfen wie ein Grader.

Was eine One-Piece-Karte teuer macht

Die vier Rekorde zeigen dasselbe Muster wie bei Pokémon und Magic, nur jünger:

  1. Auflage. Die drei teuersten Karten sind Turnierpreise in winziger Auflage. Je kleiner die Auflage, desto weniger spielt die Note eine Rolle.
  2. Motiv. Luffy ist die Hauptfigur der Serie, und alle vier Rekorde zeigen ihn. Belegte sechsstellige Verkäufe gibt es bisher nur mit Luffy.
  3. Note. Bei Karten aus dem Booster entscheidet der Zustand. CGC Pristine 10 und BGS Black Label sind die strengsten Stufen der beiden Prüfdienste.
  4. Herkunft. Eine Trophäe mit Turniergeschichte hat einen Wert, den keine Note ersetzen kann.

Wie man den Wert einer eigenen Karte aus bezahlten Verkäufen statt aus Angebotspreisen ermittelt, erklärt unsere Anleitung zur Wertermittlung.

One-Piece-Karten graden lassen

Wer eine seltene Karte aus dem Booster besitzt, etwa eine Manga Rare oder eine Alternativillustration, kann ihren Wert mit einer Note sichtbar machen. Was PSA, Beckett und CGC kosten, wie lange sie brauchen und wo es Annahmestellen in Deutschland gibt, steht in unserem Grading-Vergleich. Der Rechenweg ist derselbe wie bei jeder Karte: Der erwartete Aufschlag muss die Kosten der Bewertung deutlich übersteigen.

Neue One-Piece-Sets und Termine

One Piece wächst schnell, und mit jedem Set kommen neue Manga Rares und Alternativillustrationen hinzu. Die nächsten Booster und Starter-Decks stehen im One Piece Release-Kalender, alles zum Spiel selbst auf unserer Seite One Piece Card Game. Wer gegradete One-Piece-Karten live versteigern oder ersteigern will, findet bei Slabhit deutschsprachige Shows.

Offenlegung: Eigenes Angebot der The Agentics GmbH, zu der auch dieses Magazin gehört.

Häufige Fragen

Was ist die teuerste One-Piece-Karte?

Die Trophäenkarte Monkey D. Luffy für den Sieger der ersten chinesischen Weltmeisterschaft 2024. Goldin versteigerte sie im August 2026 für 713.700 Dollar, der höchste öffentliche Verkauf einer One-Piece-Karte.

Welche One-Piece-Karte aus dem Booster ist am teuersten?

Belegt ist Luffy OP13-118 in der Fassung Red Manga: Ein Exemplar in BGS 10 Black Label brachte am 12. Juli 2026 auf eBay 165.100 Dollar.

Warum sind Luffy-Karten so teuer?

Luffy ist die Hauptfigur von One Piece. Alle vier belegten Verkäufe über 100.000 Dollar zeigen ihn, drei davon sind Turnierpreise in winziger Auflage.

Was bedeutet BGS 10 Black Label?

Die Höchststufe von Beckett: Alle vier Unternoten für Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche stehen auf 10.